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Show Settlement

Das Show Settlement ist die Abrechnung zwischen Promoter und Artist-Seite am Ende einer Show. Beide gehen Ticketverkauf, vereinbarte Kosten und Deal-Konditionen durch, ermitteln die Gage und unterschreiben ein Settlement Sheet. Bei einer Festgage ist das schnell erledigt. Bei Door Split oder Versus-Deal entscheiden die tatsächlichen Zahlen, was der Artist bekommt.

So läuft ein Settlement

Abgerechnet wird meist noch am Abend, nach Kassenschluss oder nach dem Set, zwischen Promoter und Tourmanager oder einer anderen Person, die die Artist-Seite benennt. Am Anfang steht der Ticketreport: verkaufte Tickets pro Preisstufe, Freikarten und die Bruttoeinnahmen der Kasse. Davon gehen die Abzüge ab, die der Vertrag erlaubt, etwa Ticketgebühren und Steuern; übrig bleiben die Nettoeinnahmen. Vereinbarte Showkosten wie Miete, Produktion, Security, Marketing und Hospitality stehen mit Betrag daneben, bei entsprechendem Deal mit Belegen. Die Deal-Formel macht aus diesen Zahlen die Gage, eine schon gezahlte Anzahlung wird abgezogen, und beide Seiten unterschreiben.

Door Split, Versus-Deal und Kosten

Wie stark die tatsächlichen Zahlen ins Gewicht fallen, hängt vom Deal-Typ ab. Eine Festgage zahlt einen festen Betrag, egal wie voll es wird. Ein Door Deal zahlt dem Artist einen Prozentsatz der Türeinnahmen, je nach Vertrag brutto oder nach vereinbarten Kosten. Der Versus-Deal kombiniert beides: Der Artist bekommt die Garantie oder den vereinbarten Prozentsatz der Einnahmen, meist nach Kosten, je nachdem, was höher ist. Wird der Prozentsatz nach Kosten berechnet, senkt jeder Euro Kosten den Anteil des Artists. Kostenliste und eine mögliche Obergrenze gehören deshalb schon ins Offer, und das Settlement prüft die tatsächlichen Kosten dagegen.

Settlements in der BBN Event Suite

In der BBN Event Suite beginnt das Settlement beim Deal, den du geschlossen hast. Der Deal-Rechner im Offer rechnet Festgage, Versus-Deal, Door Split oder Prozentbeteiligung vor, und das bestätigte Offer wird zur Grundlage für das Settlement. Nach der Show rechnest du Offer gegen Actuals ab, Zeile für Zeile: Ticketzahlen, Bar-Splits, Kosten. Die Stunden der Crew aus dem Time Tracking liegen bei der Show bereit, Co-Promotion-Splits folgen den vereinbarten Anteilen, und jede Show schließt mit einer Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Das Reporting zeigt danach den Break-even pro Event und Forecast gegen Actuals über deinen Kalender.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Versus-Deal?

Ein Deal, bei dem der Artist entweder eine garantierte Gage oder einen vereinbarten Prozentsatz der Einnahmen bekommt, je nachdem, was höher ist. Welche Seite greift, zeigt das Settlement nach der Show.

Wer unterschreibt das Settlement Sheet?

Der Promoter und eine Person, die die Artist-Seite benennt, meist der Tourmanager. Beide behalten eine Kopie; sie ist die Grundlage für die Rechnung über die Gage.

Darf der Promoter beliebige Kosten abziehen?

Nur die, die der Vertrag erlaubt. Vereinbare Kostenliste und, wenn du willst, eine Obergrenze schon im Offer und lass dir beim Settlement die Belege zeigen.

In der Praxis: bbn.music

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