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UPC/EAN

Ein UPC (Universal Product Code, 12 Ziffern) oder eine EAN (European Article Number, 13 Ziffern) ist die Barcode-Nummer, die ein Release als Produkt identifiziert — Single, EP oder Album. Stores und Streaming-Dienste gruppieren darüber die Tracks zu einem Release und melden Verkäufe zurück. Jedes Release braucht einen eigenen Code; die Aufnahmen darin identifiziert der ISRC.

UPC vs. EAN: der Unterschied

Ein UPC hat 12 Ziffern und stammt aus dem nordamerikanischen Barcode-System, eine EAN hat 13 Ziffern und ist die internationale Variante. Beide werden über die Standardisierungsorganisation GS1 verwaltet; eine EAN ist im Kern ein UPC mit einer zusätzlichen führenden Ziffer. Für digitale Musik spielt der Unterschied kaum eine Rolle: Streaming-Dienste und Download-Stores akzeptieren beide Formate als Release-Identifier und behandeln sie gleichwertig. Entscheidend ist, dass jedes Release (Single, EP, Album) genau einen Code trägt und ihn überall behält. Der Code fasst die Tracks zu einem Produkt zusammen, bestimmt, wie das Release in den Stores erscheint, und ist die Referenz, unter der Verkäufe und Streams zurückgemeldet werden.

So bekommst du einen UPC für dein Release

Lade ein Release bei bbn.music hoch, und ein gültiger UPC wird automatisch und kostenlos vergeben — kein Barcode-Kauf, keine GS1-Mitgliedschaft nötig. Ist das Release früher schon erschienen und hat bereits einen UPC oder eine EAN, trägst du den bestehenden Code ein, damit die Release-Historie über alle Stores verbunden bleibt. Unter diesem einen Code geht das Release über unser Delivery-Netzwerk in 35+ Stores in 195 Ländern. Re-Releases mit geänderter Tracklist, neuen Mixen oder anderem Bonusmaterial gelten als neues Produkt und bekommen einen neuen Code; ein unverändertes Release behält seinen ursprünglichen.

UPC vs. ISRC vs. ISWC

Ein UPC oder eine EAN identifiziert das Release als Produkt, ein ISRC jede einzelne Aufnahme darauf und eine ISWC das zugrunde liegende musikalische Werk. Ein Album mit zehn Tracks trägt also einen UPC, zehn ISRCs und bis zu zehn ISWCs. Stores melden Verkäufe und Streams pro ISRC und gruppieren sie unter dem UPC — deshalb können Abrechnungen Zahlen sowohl auf Track- als auch auf Release-Ebene zeigen. Wenn du deinen Katalog in der BBN Label Suite aufbaust, vergeben wir beide Codes beim Upload, sodass jeder Report sauber auf deine Releases mappt und direkt in Splits und Payouts einfließt.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich pro Store einen eigenen UPC?

Nein. Ein Release trägt weltweit einen UPC über alle Stores hinweg. Derselbe Code gilt überall, damit das Reporting einheitlich bleibt.

Braucht eine Single einen UPC?

Ja. Jedes Release braucht einen eigenen Code — egal ob Ein-Track-Single, EP oder Album. bbn.music vergibt ihn automatisch beim Upload.

Wann braucht ein Re-Release einen neuen UPC?

Sobald sich das Produkt ändert: eine andere Tracklist, zusätzliche Remixe oder neues Bonusmaterial machen es zu einem neuen Produkt mit neuem Code. Eine identische Wiederauslieferung behält den ursprünglichen UPC.

In der Praxis: bbn.music

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